Das war "hallo wasserstoff" 2022!

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„Aus der Region für die Region“ – unter diesem Motto konnten sich Interessierte am 22. November auf dem Campus Lingen über die Wasserstoffprojekte im Emsland informieren. Bei der offenen Projektausstellung gab es allerhand zu sehen: Die Akteure aus dem Netzwerk H2-Region Emsland stellten an mehreren Ständen ihre Projekte und Vorhaben vor und gaben einen Ausblick, wie die emsländische Energieversorgung in der Zukunft aussehen kann.

Eine unkomplizierte und offene Möglichkeit zum Austausch zu schaffen – das war die Idee der Veranstaltung „hallo wasserstoff“, die am 22. November erstmalig durch das Netzwerk der H2-Region Emsland organisiert wurde. Dass dies den Unternehmen und Institutionen gut gelungen ist, zeigt das positive Feedback der Besucherinnen und Besucher der Projektausstellung. Das Interesse an der Energiewende und speziell an dem klimaneutralen Energieträger Wasserstoff in der Bevölkerung des Emslandes sei sehr groß, berichten die Aussteller übereinstimmend. Die aktuelle Situation sorge dabei dafür, dass die Energiewende noch mehr in den Fokus rücke und viele Menschen das Gespräch suchen. Dass die ansässigen Akteure aus dem Bereich Wasserstoff einiges zu zeigen haben, weiß Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone: „Die Wasserstoffregion hat sich seit der Gründung des Netzwerkes H2-Region Emsland verändert: Aus einer Handvoll von Projekten sind inzwischen über 45 kleine als auch große Projekte geworden, die weit über die Grenzen Deutschlands bekannt sind. Die Projekte bilden dabei das gesamte Spektrum ab, von Großprojekten mit mehreren hundert MW-Elektrolyseleistung wie bei der RWE oder BP bis hin zu kleineren Pilot- und Forschungsprojekten, die aber nicht minder wichtig sind für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in Lingen und der Region Emsland.“

 

"Es ist den ansässigen Firmen wichtig, alle Emsländerinnen und Emsländer mitzunehmen."

Der Wunsch, sich mit der offenen Ausstellung insbesondere an die Studierenden und die allgemeine Bevölkerung zu wenden, kam von den Unternehmen des Wasserstoffnetzwerks selbst, erklärt die Wirtschaftsförderin des Emslandes, Martina Kruse: 

„Es ist den ansässigen Firmen wichtig, alle Emsländerinnen und Emsländer mitzunehmen. Bei uns in der Region passiert gerade sehr viel. Der Aufbau der Wasserstoffwirtschaft bringt unter anderem viele neue Jobs für die Menschen und Aufträge für die ansässigen Firmen mit sich. Elektrolyseure werden aufgestellt, erster Wasserstoff wird produziert, Leitungen werden getestet und Tankstellen errichtet. ‚hallo wasserstoff‘ bietet eine gute Möglichkeit für Fachkräfte, ihre zukünftigen Arbeitgeber und auch neue Technologiebereiche unverbindlich kennenzulernen. Bei der Veranstaltung heute sollte es darum gehen, in das Gespräch zu kommen und gemeinsame Anknüpfungspunkte zu finden. Das ist den Unternehmen gut gelungen! Ich freue mich über die rege Beteiligung und das große Interesse, dass die Menschen hier an den Projekten und der Entwicklung in ihrer Region zeigen.“

Martina Kruse, Wirtschaftsförderin des Landkreis Emsland

Neben den Ständen der regionalen Akteure, die ihre Wasserstoffprojekte vorstellten, hatten die Besucher die Gelegenheit, sich in einer Wanderausstellung die Grundlagen des Energieträgers, die Projekte im Überblick und den Weg von Wasserstoff durch das Energiesystem anzusehen. Spezifische Informationen für Unternehmen gab es an den Ständen der Hochschule Osnabrück, der H2-Region Emsland und der Wirtschaftsförderung, die via Smartboard und persönlicher Beratung über Handlungsmöglichkeiten und Förderungen für ansässige Firmen informierten. Das Autohaus Siemon war mit einem Wasserstoff-betriebenen PKW vor Ort, der auf hohes Interesse bei den Besucherinnen und Besuchern stieß. Dr. Tim Husmann,  Netzwerkmanager der H2-Region Emsland, zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Dass die Ausstellung noch in diesem Jahr stattfinden soll, haben wir erst vor wenigen Wochen entschieden. Momentan passiert so viel in der Wasserstoffregion, dass wir es als wichtig erachtet haben, noch im Jahr 2022 eine Möglichkeit zum Austausch und zur Information zu schaffen. Viele Unternehmen konnten eine Teilnahme kurzfristig ermöglichen, was mich wirklich sehr freut. Das einzige Manko heute war die doch etwas eisige Temperatur. Doch da haben wir mit Glühwein und Kakao in unserem H2-Café und dem Waffelverkauf des Franziskus-Gymnasiums gegenhalten können. Wir hoffen darauf, das Event im nächsten Jahr zu wiederholen, dann vielleicht auch bei sommerlichen Temperaturen. “

Eindrücke der Veranstaltung

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