Lingen, 26. Oktober 2026 – Zum ersten Mal kamen die Partner des Interreg-Projekts H2Business in Lingen zusammen. Auf der Agenda standen der Stand des Projekts, die Ansprache von Unternehmen und die Vorbereitung erster Machbarkeitsstudien.
Am Vormittag tauschten sich die Projektpartner über die Arbeit seit dem Kick-off aus. Dabei ging es unter anderem um die Zusammenarbeit im Projektverbund, die Kommunikation, die Vorbereitung eines Beirats sowie die nächsten Schritte bei der Ansprache geeigneter kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland und den Niederlanden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Methodik für die geplanten Machbarkeitsstudien. Diese sollen untersuchen, welche Energieoptionen für einzelne Unternehmen infrage kommen und unter welchen Voraussetzungen Wasserstoff oder andere CO₂-arme Technologien eingesetzt werden können. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für weitere technische Prüfungen und Entwicklungsprojekte.
Am Nachmittag stellte RWE seine Aktivitäten am Standort Lingen vor. Die Projektpartner erhielten Einblicke in das 300-MW-IPCEI-Projekt, die Elektrolyseur-Testanlage und weitere Vorhaben rund um Wasserstoff. Anschließend besuchte die Gruppe das Kraftwerksgelände von RW.
H2Business richtet sich an energieintensive kleine und mittlere Unternehmen. Das Projekt unterstützt sie dabei, den Einsatz von Wasserstoff und anderen CO₂-armen Technologien für ihre betrieblichen Prozesse zu prüfen. Die Partner aus Deutschland und den Niederlanden arbeiten dafür an gemeinsamen Analysen und konkreten Lösungsansätzen.
H2Business wird im Rahmen des Interreg-VI-Programms Deutschland-Nederland von der Europäischen Union und den Programmpartnern finanziell unterstützt.

> Weitere Informationen zum Projekt: H2Business (H2B) – Interreg




